Denklichter

Parzival

0301.04

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von Wolfram von Eschenbach

Im Parzival verbindet Wolfram von Eschenbach wie seine Hauptquelle, Li Contes del Graal (1180/90) von Chrétien de Troyes, die rein religiöse Grals- mit der säkularen Parzival-Geschichte aus dem Sagenkreis um König Artus. Kennzeichnend für Wolframs Bearbeitung ist u. a. die enge Verzahnung zwischen Rittertum, Religion (speziell Sündenlehre), weltlicher Liebe und vor allem Eheliebe. Bei Amazon.de kaufen!

 

Auffälllig ist die besondere Rolle, die der Genealogie bei Wolfram zukommt: Zwischen den zahlreichen Personen, die er teils aus seinen Quellen übernommen, teils selbst eingeführt hat, werden immer wieder Verwandtschaftsverhältnisse konstruiert. Struktur: In Anlehnung an die durch Initialen gekennzeichnete Einteilung einiger Handschriften hat der erste Herausgeber das knapp 25 000 Verse umfassende Epos in 16 »Bücher« eingeteilt. Die Handschriften verfahren aber nicht alle gleich, und es ließen sich auch andere sinnvolle Großabschnitte bilden. Kennzeichnend für die Struktur des Epos ist ein mehrfacher Perspektivenwechsel durch das Nacheinander von personendominierten Hand- lungsblöcken. Die Grenzen dieser Blöcke decken sich oft mit denen der sog. Bücher oder von Buchgruppen, verlaufen aber teilweise auch innerhalb von Büchern. Wie Wolfram selbst sich die Struktur gedacht hat, ist nicht mehr rekonstruierbar, da keine vom Autor selbst stammende Handschrift erhalten blieb. Auffällig ist in einigen Handschriften auch noch eine Mikrostruktur, die von der Zahl 30 bestimmt wird (Absetzung von je 30 Versen durch Kleininitialen, Teilbarkeit der Gesamtverszahl vieler Bücher durch 30). Inhalt: Parzivals Vater Gahmuret stirbt im Kampf. Die Mutter Herzeloyde isoliert den Sohn, um ihm ein ähnliches Schicksal zu ersparen, von jedem Kontakt mit der adligen Gesellschaft. Nachdem er aber im Wald drei Ritter getroffen hat, will er an den Artushof ziehen. Trotz seines naiven Wesens erregt er dort auch positive Beachtung. Indem er einen Ritter mit seinem Jagdspieß tötet, erwirbt sich Parzival eine Rüstung und wird wegen deren Farbe »der rote Ritter« genannt. Der alte Gurnemanz nimmt ihn in seine Obhut und unterweist ihn im Kampf und im höfischen Benehmen. Danach zieht Parzival aus, um sich zu bewähren, hilft der Königin Condwiramurs, deren Stadt von einem Bewerber belagert wird, und heiratet sie anschließend. Obwohl sie von ihm schwanger wird, zieht er weiter. Er findet die Gralsburg Munsalvaesche und erlebt das Zeremoniell eines Speisewunders mit. Den kranken Gralskönig Anfortas nach dem Grund für sein Leiden zu fragen, unterlässt er, weil er bei Gurnemanz gelernt hat, im Gespräch zurückhaltend zu sein. Durch diese Frage hätte Anfortas jedoch erlöst werden können. Am nächsten Morgen ist die Gralsburg verschwunden. Parzival kehrt wieder zum Artushof zurück und wird in die Tafelrunde aufgenommen. Bei einem Fest erscheint die Gralsbotin Cundrie und verflucht ihn wegen der unterlassenen Frage. Viereinhalb Jahre zieht er umher, um den Gral zu finden, fühlt sich von Gott verlassen und sagt ihm sogar Fehde an. An einem Karfreitag kehrt er bei dem Einsiedler Trevrizent ein. Dieser klärt ihn sowohl über die Geschichte des Grals als auch über Details seiner Familiengeschichte auf: Trevrizent und Anfortas sind Brüder von Herzeloyde, und auch der Ritter, den Parzival getötet hat, um seine Rüstung zu erhalten, war mit ihm verwandt. Parzival ist erschüttert, aber es gelingt Trevrizent, ihn von der Barmherzigkeit Gottes zu überzeugen. Bei seinem nächsten Kampf unterliegt Parzival. Der Sieger ist, wie sich herausstellt, sein Halbbruder Feirefiz, Sohn Gahmurets und der Heidenkönigin Belakane. Gemeinsam ziehen sie zum Artushof, wo erneut Cundrie erscheint – diesmal aber, um zu verkünden, dass Parzival zum Gralskönig berufen worden sei. Feirefiz und Parzival reiten los und finden die Gralsburg wieder. Diesmal stellt Parzival die »Erlösungsfrage«. Er holt Condwiramurs zu sich und lebt mit ihr zusammen als neuer Gralskönig. In die Parzivalgeschichte ist die Geschichte Gawans, des »Musterritters« der Tafelrunde, eingelagert. Auch Gawan bricht vom Artushof auf, weil ihn eine schwere Beschuldigung getroffen hat: Er soll ein Mörder sein und wird zum Zweikampf gefordert. Auf dem Weg dorthin wird er in mehrere Kämpfe und Abenteuer verwickelt, gewinnt die Liebe Orgeluses und lädt Artus und seinen Hofstaat zu einem Fest ein. Ohne sich gegenseitig zu erkennen, kämpfen Parzival und Gawan gegeneinander und können nur mit Mühe getrennt werden. Dann gelingt es Artus, alle Feindschaften zu beenden. Es folgt ein Fest, bei dem einige Hochzeiten stattfinden. Parzival verlässt schließlich die feiernde Gesellschaft. Wirkung: Die große Wirkung des Parzival im Mittelalter lässt sich aus der Zahl der Handschriften ebenso erschließen wie aus Bildzeugnissen, Erwähnungen einzelner Personen in anderen Werken und der Tatsache, dass Adlige ihre Kinder nach Figuren des Epos benannt haben. Im 14. Jahrhundert entstand eine erheblich erweiterte Neubearbeitung. Seit 1783 haben Editionen und Ãœbersetzungen für ein reges Weiterleben des Stoffs gesorgt, wobei die Ãœbersetzungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts eine oft erstaunliche Zahl von Auflagen erreichten. Noch höher ist die Zahl der dichterischen Bearbeitungen, unter denen die von Johann Jacob Bodmer (1698–1783), Friedrich de la Motte Fouqué (1777–1843), Ludwig Uhland (1787–1862), Gerhart R Hauptmann, Tankred Dorst (*1925), Dieter R Kühn und Adolf R Muschg die literaturwissenschaftlich bekanntesten, wenn auch nicht immer folgenreichsten sind. Hinzu kommen eigene Fassungen für die »Jugend«, mindestens 15 Dramatisierungen und etwa ebensoviele lyrische, aber auch zwei parodistische Bearbeitungen. Eine Bühnenfassung mit Musik von D. L. Meinecke (1905) ist heute so gut wie vergessen; anders natürlich das »Bühnenweihfestspiel« Parsifal von Richard Wagner (UA1882), in dem der Komponist zwar – wie in allen seinen Bearbeitungen mittelalterlicher Stoffe – massive individuelle Umdeutungen vorgenommen, zugleich aber das Interesse am Stoff bis in unsere Zeit wachgehalten hat. R. B. Kurzbeschreibung Parzivals Vater Gahmuret stirbt im Kampf. Die Mutter Herzeloyde isoliert den Sohn, um ihm ein ähnliches Schicksal zu ersparen, von jedem Kontakt mit der adligen Gesellschaft. Nachdem er aber im Wald drei Ritter getroffen hat, will er an den Artushof ziehen. Trotz seines naiven Wesens erregt er dort auch positive Beachtung. Indem er einen Ritter mit seinem Jagdspiess tötet, erwirbt sich Parzival eine Rüstung und wird wegen deren Farbe >>der rote Ritter<< genannt. Der alte Gurnemanz nimmt ihn in seine Obhut und unterweist ihn im Kampf und im höfischen Benehmen. Danach zieht Parzival aus, um sich zu bewähren, hilft der Königin Condwiramurs, deren Stadt von einem Bewerber belagert wird, und heiratet sie anschliessend. Obwohl sie von ihm schwanger wird, zieht er weiter. Er findet die Gralsburg Munsalvaesche und erlebt das Zeremoniell eines Speisewunders mit. Den kranken Gralskönig Anfortas nach dem Grund für sein Leiden zu fragen, unterlässt er, weil er bei Gurnemanz gelernt hat, im Gespräch zurückhaltend zu sein. Durch diese Frage hätte Anfortas jedoch erlöst werden können. Am nächsten Morgen ist die Gralsburg verschwunden. Parzival kehrt wieder zum Artushof zurück und wird in die Tafelrunde aufgenommen. Bei einem Fest erscheint die Gralsbotin Cundrie und verflucht ihn wegen der unterlassenen Frage. Viereinhalb Jahre zieht er umher, um den Gral zu finden, fühlt sich von Gott verlassen und sagt ihm sogar Fehde an. An einem Karfreitag kehrt er bei dem Einsiedler Trevrizent ein. Dieser klärt ihn sowohl über die Geschichte des Grals als auch über Details seiner Familiengeschichte auf: Trevrizent und Anfortas sind Brüder von Herzeloyde, und auch der Ritter, den Parzival getötet hat, um seine Rüstung zu erhalten, war mit ihm verwandt. Parzival ist erschüttert, aber es gelingt Trevrizent, ihn von der Barmherzigkeit Gottes zu überzeugen. Bei seinem nächsten Kampf unterliegt Parzival. Der Sieger ist, wie sich herausstellt, sein Halbbruder Feirefiz, Sohn Gahmurets und der Heidenkönigin Belakane. Gemeinsam ziehen sie zum Artushof, wo erneut Cundrie erscheint - diesmal aber, um zu verkünden, dass Parzival zum Gralskönig berufen worden sei. Feirefiz und Parzival reiten los und finden die Gralsburg wieder. Diesmal stellt Parzival die >>Erlösungsfrage<<. Er holt Condwiramurs zu sich und lebt mit ihr zusammen als neuer Gralskönig. In die Parzivalgeschichte ist die Geschichte Gawans, des >>Musterritters<< der Tafelrunde, eingelagert. Auch Gawan bricht vom Artushof auf, weil ihn eine schwere Beschuldigung getroffen hat: Er soll ein Mörder sein und wird zum Zweikampf gefordert. Auf dem Weg dorthin wird er in mehrere Kämpfe und Abenteuer verwickelt, gewinnt die Liebe Orgeluses und lädt Artus und seinen Hofstaat zu einem Fest ein. Ohne sich gegenseitig zu erkennen, kämpfen Parzival und Gawan gegeneinander und können nur mit Mühe getrennt werden. Dann gelingt es Artus, alle Feindschaften zu beenden. Es folgt ein Fest, bei dem einige Hochzeiten stattfinden. Parzival verlässt schliesslich die feiernde Gesellschaft. Synopsis Based principally on Chretien de Troyes’ "Perceval", it is a BildungsRoman of spiritual education and development, treating the two originally seperate motifs of Parzival, the guileless fool, and the quest for the Holy Grail in the framework of Arthurian legend. Parzival’s career symbolizes chivalric life at its highest. — Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:Taschenbuch. Klappentext Wolframs Parzival in ausgewählten und durch überleitende Texte verbundenen zentralen Episoden, die dem Leser einen ersten Eindruck von einem der gewaltigsten Werke des deutschen Mittelalters verschaffen. — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels. Autorenporträt Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Wolfram von Eschenbach deutscher Epiker und Liederdichter *um 1170, †nach 1220 (?) Parzival, zwischen 1200 und 1210 Der wahrscheinlich aus Franken stammende Wolfram ist der meistüberlieferte mittelhochdeutsche Epiker. In Mittelalter und Neuzeit ist er vor allem als Autor des Parzival berühmt; im Wartburgkrieg (nach Mitte des 13. Jahrhunderts) wurde er selbst zur Figur einer Dichtung. Ãœber Wolframs Leben ist so gut wie nichts bekannt. Von seinem unvollendeten Versepos Willehalm sind mehr als 70 Handschriften erhalten, vom Parzival über 90. Daneben sind Bruchstücke eines Titurel-Epos sowie neun Lieder überliefert, die in Handschriften unter seinem Namen stehen, von der Forschung aber nicht alle für echt gehalten werden. Wolframs Standesverhältnisse sind ungeklärt (niederer Adel?). Angesichts des Gesamtumfangs seiner Dichtungen ist es nicht unwahrscheinlich, dass er einen Teil seines Lebens als eine Art Berufsdichter an Höfen verbracht hat. Für den Willehalm gibt er im Text den Landgrafen Hermann von Thüringen als Mäzen bzw. Auftraggeber an. Umstritten ist Wolframs Bildung: Dass er, wie er im Parzival behauptet, "keinen einzigen Buchstaben" beherrschte, muss als Ãœbertreibung verstanden werden, mit der er sich von Autoren wie R Hartmann von Aue abgrenzen wollte, die betonen, dass sie ihren Stoff durch umfassende Lektüre gewonnen haben. Tatsächlich fehlen in Wolframs Werken aber Spuren lateinischsprachiger Standard-Bildungsliteratur, über deren Kenntnis nomalerweise verfügte, wer Lesen und Schreiben am dafür bis ins 14. Jahrhundert einzig möglichen Ort erworben hatte: an einer kirchlichen Bildungseinrichtung. Biografie: J. Bumke, Wolfram von Eschenbach, 1964 Auszug Wenn das Herz mit Zweifel an Gottes Hilfe und an sich selbst zusammen haust, so muß das der Seele sauer werden. Schmach und Schmuck zugleich trägt der unverzagte Mann, den zuzeiten Verzagtheit überkommt, er ist wie die Elster weiß und schwarz. Doch mag er sich immerhin getrösten: Himmel und Hölle haben beide Teil an ihm. Aber der unstete Mann dient dem schwarzen Banner der Hölle und wird dunkel wie die Finsternis. Doch wer ohne Wanken treu gesinnt bleibt, der gesellt sich der reinen und lichten Schar. Dies fliegende Gleichnis ist blöden Leuten allzu schnell, sie können’s mit ihren Gedanken nicht erjagen. Denn es huscht vor ihnen wie ein aufgestörter »Hase«. (Meister Gottfried aus Straßburg fängt den Hasen bestimmt nicht.) Aber ist das Gleichnis deshalb trügerisch? Ein Stückchen Glas, das hinten mit Zinn bestrichen ist, spiegelt wohl ein Antlitz zurück. Der Blinde vermeint im Traum den Schimmer eines Antlitzes zu sehen. Aber solch ein trüber, schwacher Schein hat keinen Bestand; darum macht er nur für kurze Zeit wahre Freude. Meint Ihr, mein Gleichnis von der Elster sei auch nur solch ein leerer, huschender Schein? Wer das sagt, der - rauft mich da, wo ich kein Haar habe, innen in meiner Hand, er versteht sich auf das Zupacken. Wollte ich mich gegen so erschreckende Angriffe verantworten - oh, traut man das meinem Verstande zu? Soll ich Treue suchen bei den Schwätzern, wo sie vergeht wie Feuer im Brunnen und Tau in der Sonne? Aber lassen wir die Toren. Auch unter den Klugen dürfte es schwerlich einen geben, der nicht gern erfahren möchte, wohinaus meine Geschichte wohl steuert und was für »gute Lehre« sie austeilt. Nun, diese Geschichte nimmt unverzagt ihren Lauf, sie flieht und jagt, —

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5 Kommentare

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