Denklichter

Aaron Russo’s “AMERICA: Freedom To Fascism”

1806.06

Gerade habe ich den Trailer zu Aaron Russo’s »AMERICA: Freedom To Fascism« gesehen. Aaron Russo’s Dokumentarfilm beleuchtet unter anderem die IRS (de. oder eng.), das Federal Reserve System (de. oder eng.), die »Neue Weltordnung« (de. oder eng.) und die RFID Funkchips.

Der Film wird wahrscheinlich am 28 Juli in die Kinos kommen. Ich kann nur jedem ans Herz legen sich den Trailer (14 min 49 sek)  als auch  das  sehr informative und bewegende Interview (36 min 49 sek) mit Aaron Russo anzuschauen.

[via 911blogger.com]

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4 Kommentare

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Gravatar von P.

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Am 19. Juni 2006 um 15:01

Ein paar Fehler die Aaaron Russo macht:
1. Trennung von Wirtschaftsleben (Geldmechanismen,etc.) und Rechtsleben (Regierung, Juristikative, etc.) ist nichts schlechtes. Im Gegenteil, es ist die Vorraussetzung für Demokratie mit einem Währungssystem. Das Problem ist nicht nicht das die US Regierung nicht das Geld kontrolliert, das Problem ist, das zu viele Leute der Privatwirtschaft das Geld mit kontrollieren.

2. Faschismus ist die Gleichschaltung der Geistkultur durch das Gesetz (Vermengung von Rechtsleben und Geistesleben zu unterdrückung der individuellen Freiheit) in Verbindung mit individualitätsfeindlichem Gattungsdenken. Das hat mit Konzernen so erstmal nichts zu tun.

3. Eine einheitliche Weltwärung ist nicht schlecht - im Gegenteil. Es ist die einzige Möglichkeit die Sogwirkung des Kapitals effektiv zu steuern. Das muss natürlich richtig gemacht werden. Die einzige Alternative dazu ist keine Währung zu haben.

4. Das die offenen Grenzen und das liegenlassen der Einwanderungsfrage im Gegensatz zur öffentlich geschürten Paranoia steht ist keine Verschwörung und auch kein großer Plan sondern hat damit zu tun das ersteres den Leuten mit Geld und Macht scheißegal ist und letzteres ganz im Interesse der Mächtigen ist.

5. Ob eine Währung durch einen Gold- oder sonstigen Standard ‘gedeckt’ hat überhaupt keinen Einfluß auf ihre Stabilität oder den Wert der Währung. Ob Fort Know Gold hat oder nicht spielt keine Rolle - wie die Geldpolitik abläuft aber schon.

Interessant ist das er - ohne es auszusprechen - eigentlich nur den üblichen bekannten Misstand ankreidet: Den der zunehmenden Entfernung von Regierung, Macht und Bevölkerung. Eine ähnliche Situation haben wir ja auch in Europa. Wenn die Amerikaner das machen indem sie die Federal Reserve abschaffen wäre das sicherlich lustig. Man stelle sich ein paar Millionen stinksauere bewaffnete Rednecks vor. Dann könnten die Amerikaner mal zeigen wie ernst sie es mit wehrhaften Bürgern, dem Antifaschismus und direkter Demokratie meinen.

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