Denklichter

Betreutes Wohnen für Zombies

0504.04

In einer Straße bei Nacht ging ich auf ein weißes Haus mit einer schwarzen Türe zu. Dieses Haus war eine soziale Einrichtung für betreutes Wohnen, in der ich wie regelmäßig meinem Job als Betreuer nachgehen wollte. Ich betrat den Eingangsflur, öffnete die Schlafräume links und rechts vom Flur, knipste das Licht in Flur und Küche an, ging durch die Küche und gelangte in den hintersten Raum des Hauses. Als ich die Türe öffnete sah ich drei dicke, nackte Männer auf ihren Betten liegen, alle krebsrot angelaufen, und total mit durchsichtiger Zellophanfolie eingesponnen. Ich riss allen die Folie auf, war mir aber im klaren, daß diese Männer nun auf mich losgehen würden, was sie auch taten. Mein Begleiter, der plötzlich da war, fragte mich, warum ich denn die Kokons aufreissen würde, wenn ich doch wüßte, daß die Männer dann auf mich losgehen würden. …

… Ich antwortete, daß es notwendig sei, daß sie zumindest aus ihren Kokons befreit würden. Ich / Wir rannten so schnell wir konnten aus dem Haus heraus, kamen nur knapp an den "Zombies" der vorderen Räume vorbei und aus der Türe heraus. Ein ganz junger, vielleicht 18 jähriger "Zombie" mit Tsportlichen Klamotten, rannte ganz schnell hinter mir her, und ichh konnte ihm nur entkommen, weil ich plötzlich ein Rennrad unter meinem Hintern hatte. Als ich ihn abgehängt hatte, wendete ich und fuhr noch einmal an dem Haus in der Straße vorbei. Ich wunderte mich sehr, denn auf einmal stand ein alter Freund, der "Stuff" vor der Türe, erkannte mich wohl, wandte sich aber traurig gleichgültig wieder seiner Tätigkeit zu, weitere Menschen in sein Haus zu führen, um sie auch zu Zombies zu machen.

 

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