Denklichter

Das geheime Camp

2605.04

Ich lag in einem Gang / Raum vor einem Regal auf dem Boden und ein älterer Mann kam zu mir, steckte mir einen Trichter in den Gehörgang und füllte etwas Weißes ein. Mir war nicht ganz wohl dabei zumute, doch ich lies es geschehen. Ein kleines Männchen holte mich ab und wir fuhren gemeinsam (ich war der Fahrer) in einem Auto zu einem versteckten Camp einer Art “Geheimorganisation”. Ein mir unbekannter Mann erklärte die Hintergründe und die Geschichte dieses Camps, daß sie ein Computersystem aufgebaut hätten, und mehr als 3 Milliarden Euro investierten. …

… Auf meine Frage, woher denn so viel Geld kommen würde, antwortete er, daß der Gründer und Hauptinvestor des Camps mal ein Gangsterboss gewesen sei, sich nun aber zur Ruhe gesetzt hätte. Das kleine Männchen führte mich zu einem steinernen Kasten in dem ein Mann im Sand saß. Er hatte zahlreiche Schlangen hinter seinem Rücken, und das kleine Männchen erklärte, daß diese Schlangen als Therapie für den Mann da seien, doch eine Schlange würde gar nichts mehr nützen, weil der Mann etwas bestimmtes außer Acht gelassen hatte. Ein alter Schulkamerad (eher ein alter Schulfeind) von mir stand plötzlich and der Seite des Kastens und fragte den Mann in dem Sand, ob er auf ihn einen Anlage-Fond einrichten dürfe, was der Mann ihm nicht abschlug, aber kommentierte, daß der Ertrag wohl noch etwas länger auf sich warten lassen würde. Daraufhin goß der Schulkamerad Wasser aus einer Gießkanne über den Kopf des Mannes.
Das kleine Männchen führte mich dann hinaus aus dem Haus auf den Vorplatz des in einem Tal gelegenen Hauses. Dort warteten an einem Pferdezaun eine einzelne Frau und etwas weiter daneben eine Dreigruppe aus einer ganz jungen Frau und zwei Männern, einem sehr jungen und einem etwas älteren. Die einzelne Frau sprach mich an, wurde jedoch sogleich bissig von der Dreiergruppe verscheucht. Die drei meinten zu mir ich wolle ja wohl mit ihnen schlafen, und ich solle mit ihnen in eine Kammer im Haus kommen. Ich verneinte, doch sie ignorierten das und wurden handgreiflich und zwangen mich ins Haus. Wir befanden uns anscheinend in den Räumlichkeiten eines Supermarktes, ich kämpfte mit dem größten der Männer, er war ganz betrunken, wie auch die anderen, doch ich fiel hin und zerbrach wie eine Flasche. Auf einmal schienen auch meine Gegner aus Glas zu sein und sie wurden immer trunkener und torkelten wie Flaschen durch den Supermarkt und zerbrachen sich entweder gegenseitig oder an den Ecken und Kanten des Supermarktes.
Ich war zwar auch zerbrochen, doch es gab immer noch ein ICH, welches dies alles beobachtend begleitete.

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