Denklichter

Der blutende Stier

2909.03

Am Haus meiner Eltern zeigte ich meiner Frau das Feld vor dem Haus. An der Grenze zu dem Feld machte ich sie auf die Krokodile aufmerksam, die im feuchten Gras verborgen waren und nur darauf warteten, das sich einer der Grenze zu dem Feld unvorsichtig nähert.
Auf dem Feld stand ein großer Wagen. Neben ihm stand ein riesiger schwarzer Stier. Im Wagen tobte eine Art Ministurm von Blut. Der Blutsturm bildete eine wogende Wolke, die die ganze Zeit über dem Stier kreiste und permanent Blut auf den Stier niederregnen lies. Dem Stier lief das Blut in Bächen seine Wangen und seine Brust hinab. Er legte sich nieder und leckte sich seine vermeintliche Wunden, doch es war gar nicht sein Blut, und auch nicht seine Wunden, doch er dachte es und so legte er sich nieder.

kommentieren

0 Kommentare

Es ist ist noch kein Kommentar eingetragen worden.

Einen Kommentar schreiben

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.