Denklichter

Drachenblut

1705.04

In einer Halle fanden wir zwei schwarze Kisten. Ein junger Mann sagte uns, dass seine Mutter dort liegen würde, sie sei wirklich der Teufel in Person. Er sei selber einer und zeigte uns, daß er unter seiner Oberhaut einen skelettartigen Körper hatte, Beine wie aus Elfenbein, einen Oberkörper mit sägezahnartigen Rippen. Er koketierte mit seinem Wissen uns gegenüber, doch seiner Mutter gefiel das offenbar gar nicht. Sie war plötzlich anwesend, verwandelte sich von einer Frau zu einem riesigen, saurierartigen Drachen, der einen merkwürdigen Strahl, halb Flüssigkeit, halb energetischer Strahl aus seinem Mund auf den Jungen schoss. Der Junge brach zusammen und wand sich vor Schmerzen. …

- Szenenwechsel -
Ich saß zusammen mit der Frau, dem Jungen und noch einer Person an einem Tisch in einem Restaurant. Sie tranken eine merkwürdige rote Flüssigkeit, die laut ihrer Aussage für mich ungenießbar wäre.
Irgendwie mußte ich die Frau provoziert haben, denn sie wurde plötzlich wieder richtig sauer, beugte sich zu mir über den Tisch und fing an sich wieder ansatzweise in einen Drachen zu verwandeln, spie aus ihrem Mund auf mich ihren Strahl, doch hielt ich diesen mit meiner Hand auf, drängte den Strahl sogar wieder zurück in ihren Mund, worauf sie zusammenbrach.
Ich kümerte mich um sie, pflegte sie, schnitt ihr ihre zerfetzten, kaputten Haare, tupfte ihre Wunden und Hornansätze auf ihrem Kopf.
Der Junge erzählte mir von der roten Flüssigkeit. Er offenbarte mir, daß diese rote Flüssigkeit für die Drachenwesen lebensnotwendig sei, und er zeigte mir den Ort wo diese Flüssigkeit hergestellt wurde.
In einem großen Gebäude in der Welt der Drachenwesen, das Gebäude hatte die Form einer aufgerichteten Schlange, zerstörte ich zuerst die Vorräte der roten Flüssigkeit, dann begab ich mich in die große Maschine, in der sie hergestellt wurde. Die Maschine war ein Generator, der ein Universum erzeugte, in dem in der Mitte eines Ozeans eine Insel war, auf der in einem Tempel die rote Flüssigkeit erzeugt wird. Man brauchte mit einem Boot einen Tag und eine Nacht um über eine durch Anubisstatuen flankierte Wasserstraße zu der Insel zu kommen. Als ich bereits so gut wie auf der Insel war, bemerkte ich wie ein Langboot mit vielen Männern hinter mir hergeschickt wurde. Die Menschen in diesem Boot waren panisch bemüht mich um jeden Preis mit ihrem Rudern einzuholen - doch sie hatten keine Chance mich noch einzuholen. Ich sprengte die Insel und der Explosionspilz stieg hinauf durch die Wolken in die Athmosphäre.

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4 Kommentare

1
Gravatar von zuckerwattewolkenmond

zuckerwattewolkenmond
Am 18. Mai 2004 um 22:59

Jetzt weiß ich, warum es keine drachen mehr gibt. :-(

2
Gravatar von Horus

Horus
Am 19. Mai 2004 um 04:34

He - willst Du mir etwa noch mehr Schuldgefühle machen :-D

3
Gravatar von zuckerwattewolkenmond

zuckerwattewolkenmond
Am 19. Mai 2004 um 17:35

Genau - du bist schuld! tongue wink

4
Gravatar von Horus

Horus
Am 19. Mai 2004 um 17:37

Ja Danke … *g* … gibs mir …

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