Denklichter

TLD’s und Esokram

0402.06

Sanníe die elfengleiche ärgert sich ein bißchen über die versäumte Gelegenheit sich ihren Blog-Domainnamen auch als .com Domain rechtzeitig gesichert zu haben. 
Nu isser weg.
Ist mir auch schon so ergangen und ich kann ihren Frust verstehen.
Das Problem, das eigentlich keines ist, ihr aber trotzdem etwas schwer im Magen liegt, ist die Tatsache, das auf der verlorenen .com Domain nun "Eso-Kram eben" und "Geschwurbel" verbreitet wird. (Geschwurbel ist übrigens ein tolles Wort, hab ich erst vor einem[!] Jahr kennengelernt)

Ich hoffe Sanníe wird es mir verzeihen, daß ich ihren Verlust als einen Aufhänger für den offiziellen Start meines Weblogs verwende.

Der eigentliche Aufhänger aber ist ihre "Eso-Kram eben"-Keule.
Auch wenn ich der Meinung bin das große Teile von elfengleich.COM tatsächlich Eso-Kram sind (Stichworte z. B. "Karma" und "Die Elohim des goldenen Strahles") empfinde ich Sanníe’s Keule als ein wenig brutal.

Ich selbst habe 6 Jahre lang allen Ernstes versucht heilig zu werden. So mit Vegetarier werden, keine Zigaretten, kein Alkohl, keine Drogen mehr, Sexualitätsverdrängung und möglichst reine Gedanken denken. War Rosenkreuzer und habe jeden Tag der Welt meine postiven Gedanken geschickt. 

Gott sei dank ist diese Zeit vorbei *SchweissvonderStirnwisch*. 

Eso-Kram eben. Aber … … weder das Bedürfnis nach Spiritualität, noch das tägliche und nächtliche Erleben dergleichen ist verschwunden. Und allein das ist doch wohl überwiegend der Grund warum so viele Menschen sich mehr oder weniger mit Eso-Kram besschäftigen. Und: Lieber ein Esoteriker mit seinem "Alles ist gut" als der Mainstream mit seinem "Wir müssen den Gürtel enger schnallen"

Á propos "Alles ist gut". Ist wie ich finde bezogen auf einen selbst ein Gedanke, der an Radikalität gar nicht mehr zu überbieten ist.
Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß so manch einer diesen Gedanken als einen grausigen Abgrund empfindet.
Was aber, wenn dieser Gedanke richtig ist?
Ein Traum von heute Nacht:

Ich folgte als Frau meinem Mann durch ein röhriges und kollosales, lebendiges Gebilde. Das "Ding" bildete immer neue Türme und Röhren aus Röhren und unendlich lang scheinenden Tentakeln. Mein Mann legte ein Seil auf seinem Weg, so daß ich ihm folgen konnte. Doch unser lebendiger Untergrund veränderte sich immer schneller und wuchs in rasender Geschwindigkeit höher und höher, bis ich plötzlich nur noch an einer Röhre wie an einer Liane festgeklammert über einem riesigen Abgrund hing. Mein Mann war plötzlich hinter mir und wir schwangen rasant über die Tiefe. Ich hatte ein wenig Angst und fragte ihn was denn wohl passiern würde, wenn jetzt die Röhre reißen würde. "Wenn du dich dem Leben anvertraust wird es eine Lösung geben." war seine Antwort. "Aber wenn das Leben mich fallen läßt" fragte ich - "Wird es dich weiter unten wieder auffangen" antwortete er.  Ich vertraute - und verwandelte mich aufsteigend in ein Wesen aus weißem Licht so wie er in ein Wesen aus schwarzem Licht.

  Klingt wie Eso-Kram, oder?! Hab ich aber so geträumt - kann ich nix dafür. Hat sich klasse angefühlt im Traum - und 100 Prozent real. 

Aber Träume und Realität ist ein anderes Thema.

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