Denklichter

Armageddon

1004.06

Heute Nacht, folgender Traum:

Nachts in weiter Zukunft. Überall Chaos, Verfolgung und Diktatur. Düsenbetriebene Autos rasen frontal in andere Autos. Müllkontainer, ebenfalls mit Düsenantrieb drohen Passanten zu verkohlen.
Ein riesiger Transfer-Liner, eine Art schwebender Ozeanriese, schlingert, kippt um, einige Explosionen hier und da, doch kann ich ihn gerade noch über Wasser halten, beruhigen, stabilisieren und die drohende totale Explosion verhindern.
Ein Supercomputer im Dienste der Diktatur soll sich über das Netz in alle Computer dieser Welt ausbreiten. Es gelingt ihm auch und er beginnt zu einem eigenen Bewußtsein zu erwachen.
Eine Version von mir hat jedoch eine kleine Deuterium-Ladung mit einem Zünder an einem der Zentralgehirne des Computers angepracht und steht nun hinter dieser Maschine in Menschengestalt. Er läßt einen Schlagstock wie in einem Satsang auf dessen Schulter nieder sausen, und der Supercomputer erfährt seine Erleuchtung in einer nuklearen Kettenreaktion.

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Das Theater der roten Kugel

2802.06

Vorletzte Nacht: Auf einem Raumkreuzer irgendwo im Weltall. Aus der Tiefe des Alls tauchte plötzlich eine rote Lichtkugel auf. Ich wußte, das es eine von einigen Einzelgängern ist. Ihre Gedanken tönten in meinem Kopf: »Hach, schon wieder eines von diesen Erdenschiffen hier in meinem Bereich.«  Die rote Lichtkugel kam rasend schnell auf uns zu, wurde dabei immer größer und leuchtender. In ihrer Mitte materialisierte ein rasch wachsendes Stahlskellett.

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TLD’s und Esokram

0402.06

Sanníe die elfengleiche ärgert sich ein bißchen über die versäumte Gelegenheit sich ihren Blog-Domainnamen auch als .com Domain rechtzeitig gesichert zu haben. 
Nu isser weg.
Ist mir auch schon so ergangen und ich kann ihren Frust verstehen.
Das Problem, das eigentlich keines ist, ihr aber trotzdem etwas schwer im Magen liegt, ist die Tatsache, das auf der verlorenen .com Domain nun "Eso-Kram eben" und "Geschwurbel" verbreitet wird. (Geschwurbel ist übrigens ein tolles Wort, hab ich erst vor einem[!] Jahr kennengelernt)

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Die Taskforce und das Mädchenbuffet

0302.06

Gemeinsam mit einigen Freunden ritt ich spät Abends zurück zu unserer Herberge. Einer von uns verabschiedete sich, weil er noch kurz einen Absteher zu einem abgelegenen Haus machen wollte und ich blickte seiner Kutsche lange nach.  In der Herberge wollte ein Uniformierter, der merkwürdiger Weise sein Pferd mit in den Wohnraum genommen hatte partout nicht absteigen und war dann im Begriff mich mit seinem Degen herausfordern. Er war schon abgestiegen (oder ich hatte ihn vom Pferd gezerrt) als plötzlich eine Truppe schwarz uniormierter junger Typen, ja sogar Kinder in den Raum eindrangen und uns bedrohten und in die Ecke trieben. …

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Der Wolf

0302.06

Zu Besuch bei einer Freundin erzählte mir diese von dem ihrem Haus gegenüber liegenden Haus, in dem keiner mehr wohnen wollte, weil sich dort ein Wolf breit gemacht hatte.
Ich ging rüber und sprach mit dem Wolf. Er war gar nicht begeistert davon, als ich ihm sagte, daß er doch bitte schön ausziehen solle. Doch er trollte sich, aber nicht ohne zum Abschied uns allen noch eine Duftmarke auf die Hand zu spritzen.
Merkwürdiger Traum.

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Blaue Fahrstuhlwesen

3010.05

In einer anderen Welt oder in ferner Zukunft surfte ich mit einigen Freunden angehängt an schwebende Busse durch eine große Stadt. Es wurde erzählt, daß einmal ein Bus zu schnell weggeflogen ist, daß allen Surfern ihre Fingernägel abgerissen wurden. Wir gelangten in die Eingangshalle eines großen, modernen Gebäudes mit 5 Fahrstühlen. In der Eingangshalle waren unter vielen Menschen auch einige merkwürdige, dicke Männer mit Trenchcoats und Glatze, die die Umstehenden davor warnten, sie anzufassen. Sie hätten nämlich unter ihren Anzügen etwas, daß allen sofort die Hände brechen würde.

 

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Intergalaktischer Freihandel

2204.05

In unserer Mietwohnung beobachtete ich unsere Gasheizung. Die Rohre fingen an zu glühen und ein Funke hätte jeden Moment die Anlage zur Explosion bringen können.
Jemand fragte mich, warum wir denn die Heizung nicht niedriger regeln würden, worauf ich erwiederte, daß da nichts mehr zu regeln möglich wäre, da die Heizung schon zu alt und kaputt sei …

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Die Wahrheit

1912.04

Vor einem Schloss parkte ich mit einem Auto und beobachtete die Schlossbewohner.
Das Schloss wurde von einem alten Mann, dem Schlossherren, einer alten Frau, einer jungen Frau und einem jungen Mann bewohnt.
Ich sah, wie die junge Frau im Schlossgarten allen anderen auf einem Klavier …
… etwas vorspielte und damit versuchte, ein Leiden des Schlossherren zu lindern oder zu überspielen. Eigentlich durfte keiner von dem Leiden des Schlossherren wissen.

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Die schwebende Glaskugel

1106.04

In der Wohnung meiner Eltern kamen aus einer Öffnung im Wohnzimmertisch eine große Anzahl von kleinen und größeren gelben Sphären / Blasen herausgeschwebt. Ich hatte jedoch ein “Insektizit” in einer Sprühflasche und habe so die Sphären durch ansprühen zum auflösen gebracht. Nach einer Weile kam eine einzige glasklare, ein wenig milchsilbrig schimmernde Kugel aus der Öffnung geschwebt. Diese nahm ich in meine Hand und ging mit ihr zu meinen Eltern und den anderen in dieser Wohnung Anwesenden. Die Kugel zeigte immer das Spiegelbild des jeweiligen, doch ich wußte innerlich, daß diese Bilder auch irgendwohin übertragen werden. Schließlich richtete ich die Kugel auf mich und sah mein Spiegelbild.

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Das weite Feld

1106.04

Ich befand mich auf einer leicht hügeligen, sehr weit ausgedehnten Ebene. Die Ausgestaltung der Ebene wechselte in einem fließenden Ãœbergang von stark bewachsen und strukturiert bis hin zu völlig brach und öde. Irgendwo mittendrin veränderten große Bagger die Landschaft. Vom Ort der Bagger spurtete / sprang ich von Hügel zu Hügel in Richtung des am detailiertesten ausgestalteten Areals der Ebene und stellte beim springen fest, das die Hügel die immer behaarter werdenden Rücken von Lebewesen sind.
Ein weiteres Kennzeichen der Ebene war der Zeitunterschied von einem zum anderen Ende. Er war nur minimal, ein Sekundenbruchteil sozusagen, doch er spielte eine Rolle.

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Das geheime Camp

2605.04

Ich lag in einem Gang / Raum vor einem Regal auf dem Boden und ein älterer Mann kam zu mir, steckte mir einen Trichter in den Gehörgang und füllte etwas Weißes ein. Mir war nicht ganz wohl dabei zumute, doch ich lies es geschehen. Ein kleines Männchen holte mich ab und wir fuhren gemeinsam (ich war der Fahrer) in einem Auto zu einem versteckten Camp einer Art “Geheimorganisation”. Ein mir unbekannter Mann erklärte die Hintergründe und die Geschichte dieses Camps, daß sie ein Computersystem aufgebaut hätten, und mehr als 3 Milliarden Euro investierten. …

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Drachenblut

1705.04

In einer Halle fanden wir zwei schwarze Kisten. Ein junger Mann sagte uns, dass seine Mutter dort liegen würde, sie sei wirklich der Teufel in Person. Er sei selber einer und zeigte uns, daß er unter seiner Oberhaut einen skelettartigen Körper hatte, Beine wie aus Elfenbein, einen Oberkörper mit sägezahnartigen Rippen. Er koketierte mit seinem Wissen uns gegenüber, doch seiner Mutter gefiel das offenbar gar nicht. Sie war plötzlich anwesend, verwandelte sich von einer Frau zu einem riesigen, saurierartigen Drachen, der einen merkwürdigen Strahl, halb Flüssigkeit, halb energetischer Strahl aus seinem Mund auf den Jungen schoss. Der Junge brach zusammen und wand sich vor Schmerzen. …

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Festung mit Wasserwall und wandelnde Häuser

1504.04

Ich schwamm in einem quadratischen Wasserbecken. Es war ca. 1km im Durchmesser, hatte an zwei Seiten hohe, steile Klippen, und die beiden anderen Seiten wurden durch zwei fast ebenso hohe Wasserfälle und eine seitlich in einen dieser Wasserfälle eingegliederte, uralte Festung gebildet. Der Erbauer der Festung und des ganzen Beckens schien große Sorgfalt darin getragen zu haben, eine "uneinnehmbare" Festung zu bauen. …

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Flugzeugabsturz

1004.04

Mit ein paar Freunden in den Bergen, sah ich eine rot-weisse Cessna (ein Kleinflugzeug) vor einem großen Sturm her fliegen (Mit Bekannten an Board). Sie hatte Kurs auf den Berg über uns. Doch dort geriet sie in eine schwarze Wolke, und als wir den Berg hinauf rannten, stürzte plötzlich das Flugzeug knapp an uns vorbei und zerbarst in einer irre heißen, bläulichen Explosion auf dem Abhang unter uns. Die Explosion hatte etwas von einer Mini-Kernexplosion. Die Szenerie wandelte sich zu einem grossen Fluß oder Meerufer. …

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Betreutes Wohnen für Zombies

0504.04

In einer Straße bei Nacht ging ich auf ein weißes Haus mit einer schwarzen Türe zu. Dieses Haus war eine soziale Einrichtung für betreutes Wohnen, in der ich wie regelmäßig meinem Job als Betreuer nachgehen wollte. Ich betrat den Eingangsflur, öffnete die Schlafräume links und rechts vom Flur, knipste das Licht in Flur und Küche an, ging durch die Küche und gelangte in den hintersten Raum des Hauses. Als ich die Türe öffnete sah ich drei dicke, nackte Männer auf ihren Betten liegen, alle krebsrot angelaufen, und total mit durchsichtiger Zellophanfolie eingesponnen. Ich riss allen die Folie auf, war mir aber im klaren, daß diese Männer nun auf mich losgehen würden, was sie auch taten. Mein Begleiter, der plötzlich da war, fragte mich, warum ich denn die Kokons aufreissen würde, wenn ich doch wüßte, daß die Männer dann auf mich losgehen würden. …

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Das Gericht auf der anderen Seite

2803.04

Auf einem grossen, alten Segelschiff wurde ein Mann von der ganzen Mannschaft gehezt. Ich half ihm mit einem Seil auf das Krähennest eines der Masten hinauf, dann hinüber auf den anderen Mast, um von dort zu versuchen, in der extrem stürmischen See ein Beiboot zu Wasser zu lassen. …

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BÜCHER

1503.04

Letzten Sonntag lag ich gemütlich im Bett, las die letzten Seiten von “Harry Potter – Der Orden des Phönix” - schloss dann das Buch und hielt es noch ein wenig zwischen meinen Händen. Gut fühlte es sich an – sehr gut – und als ich so dem Gefühl in meiner Brust nachspürte, wurde mir ganz klar, dass ich da ein ganzes Universum in meinen Händen halte. Vor ein paar Minuten war ich noch ganz lebendig dort – ein Beobachter, der von Charakter zu Charakter springt und in der Lage ist, aus den Augen der jeweiligen zu schauen. …

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Spiegelwelten

0103.04

Träumte von der Erstellung eines Filmes am Rechner. Plötzlich war ich in einer Spiegelwelt. Dort bearbeitete ich den gleichen Film, doch es wurde nicht der Inhalt des Filmes angezeigt. Ich mußte erst den Inhalt noch einmal explizit laden, dann sah ich ihn auch hier und arbeitete weiter an ihm. Wieder in der anderen Welt konnte ich jedoch wieder die Änderungen nicht sehen und sie wurden wieder erst sichtbar, nachdem ich erneut den Inhalt aus der Spiegelwelt nachgeladen hatte.

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Mit dem Löwen durch die Pforte

2201.04

Auf einem Pferd ritt ich über eine Hochebene bis zu einem Gebirge. Dort gab es einen Dimensionsübergang. In einer Höhle hüteten zwei Elefanten in einem Vorraum die Porte. Ich schickte meinen Löwen voraus. Als die Elefanten den Löwen sahen wurden sei etwas nervös, doch ich ging sogleich hinterher und beruhigte sie und schritt durch die Pforte.

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Planet der Körperwechsler

2201.04

Ich erlebte mich selbst in einer Szene, in der mir zwei Sonden in die Nase eingeführt wurden, durch die dann eine Flüssigkeit eingeleitet wurde. Diese Flüssigkeit lies mein Bewusstsein von diesem in einen anderen Körper wechseln. Ich war etwas aufgeregt, aber da es so einfach geklappt hatte, beruhigte ich mich wieder. Ich beobachtete von weitem das Treiben auf diesem Planeten und sah, dass ganze Völker in Konzentrationslager zusammengepfercht wurden und sie mittels dieser Technik aus ihren Körpern gebracht wurden, allerdings ohne ihr Bewusstsein in einen anderen Körper zu transferieren. … weiter …

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