1610.09
Das Erstaunlichste am Menschen ist, dass er in einem Universum, dass so voller Wunder ist, die Langeweile erfunden hat.
3010.06
Eine simple aber effektive und sehenswerte Flash-Animation von Lux Lucre basierend auf einer Rede von Ken Schoolland veranschaulicht die Grundzüge der Philosophie der Freiheit.
Nicht zu verwechseln mit der Schrift von Rudolf Steiner, die weitaus grundsätzlicher und tiefer an dieses Thema heran geht.
Diese gibt es hier vollständig online und hier sogar kostenlos als Hörbuch (allerdings sind erst die Kapitel 1-5.2 von 14 Kapiteln online).
Ein interessanter Artikel in der info3 schreibt über die Philosophie der Freiheit von Steiner:
„Die Philosophie der Freiheit holt den Leser dort ab, wo er steht: in einer dualistischen Welt- und Lebenssicht, auf einem Standpunkt, von dem aus betrachtet hier ich bin und dort die Welt ist. Dieser vermeintlich feste Grund des eigenen “Vor-der-Welt-Stehens” gerät auf rund 250 Seiten zunächst ins Schwanken, um schließlich gänzlich zu zerbröseln. Der Autor der Philosophie der Freiheit schafft das Jenseits ab, tötet jeden externalisierten Gott und verhilft dem lebendigen Denken gegenüber dem Fühlen und anderen menschlichen Sensationen zu einer Vormachtstellung. Die Philosophie der Freiheit ist ein radikales Bekenntnis zum Monismus, ein Plädoyer für die Individualität, ein Wegweiser zum Gottsein des Menschen; es ist die Aufzeichnung der Selbsterkenntnis Gottes.””
1204.06
Aus der Berliner Zeitung: Selten so einen tiefblickenden Text gelesen: Jean Baudrillard, französischer Philosoph und Soziologe über
»Die Komplizenschaft mit Gott«
Über Amerika, das Wesen des Terrorismus und das Ungleichgewicht des Schreckens.
[…] Das Systems des Westens hat das gleiche Problem der Abgeschlossenheit. Mehr noch. Dadurch dass die osteuropäischen Staaten implodiert sind, hat sich das Problem des Westens verstärkt. Denn nun findet sich der Westen als alleinige Macht wieder und gerät ebenfalls auf den Weg der Implosion. Der Begriff der Implosion ist tatsächlich richtig, die Katastrophe ist eine implosive Katastrophe. Aus diesem Grunde existierte der Kommunismus auf einen Schlag nicht mehr. Das war doch wirklich unglaublich, wie er einfach ohne Kampf, ohne Konfrontation von sich aus gestorben ist. Fast könnte man sagen, er hat Selbstmord verübt. Wenn ich also vom Selbstmord der Twin Towers spreche, von diesem metaphorischen Selbstmord, dann handelt es sich um die gleiche Sache. Das heißt, die Macht wird nicht durch Explosion, durch Aggression zerstört, denn sie ist allmächtig. Sie wird implodieren. Hier haben wir einen Mikrokosmos, ein Mikroereignis, in dem sich die ganze Problematik wiederfindet. […]
Den ganzen Text kann man hier bei der Berliner Zeitung lesen.
0402.06
Sanníe die elfengleiche ärgert sich ein bißchen über die versäumte Gelegenheit sich ihren Blog-Domainnamen auch als .com Domain rechtzeitig gesichert zu haben.
Nu isser weg.
Ist mir auch schon so ergangen und ich kann ihren Frust verstehen.
Das Problem, das eigentlich keines ist, ihr aber trotzdem etwas schwer im Magen liegt, ist die Tatsache, das auf der verlorenen .com Domain nun "Eso-Kram eben" und "Geschwurbel" verbreitet wird. (Geschwurbel ist übrigens ein tolles Wort, hab ich erst vor einem[!] Jahr kennengelernt)
0102.06
Nachdem ich letztens "Der Kaiser und sein Attentäter" im Fernsehen gesehen hatte, stellte sich mir wieder wie auch bei "Hero" die folgende Frage: Welche Mittel rechtfertigt ein bestimmtes Ziel. Rechtfertigt es sie? Die Situation im Film: China erlebte 500 Jahre permanenten Krieg aus denen 7 Königreiche hervorgingen, die sich auch weiterhin untereinander bekriegten. Einer der Könige eines dieser 7 Königreiche setzte all seine Energie in die Verwirklichung seiner Vision, die Zeit der Kriege zu beenden, die 7 Königreiche zu einem einzigen großen Reich zu einen, Frieden und Wohlstand den Menschen zu bringen und sie durch den Bau der Chinesischen Mauer vor den "wilden" Völkern zu schützen. Es gelang ihm auch, er einte das Reich, baute die Mauer, brachte Frieden und Wohlstand. Doch um welchen Preis und mit welchen Mitteln ?!
2501.04
Love is what cannot be lost. Love is what changes the past. Love is what makes one out of two. Love is what denies fear. Love is what fills the holes. Love is what speaks in silence. Love is what lets you be seen. Gefunden in Daughters of Joy: A Novel of Spiritual Adventure